Wie alles begann

Gegründet wurde der Spielmannszug im Jahre 1962 von einigen Mitgliedern des bereits bestehenden Schützenvereins. Am 16.05.1962 fand eine Mitgliederversammlung statt, in deren Verlauf der Schützenbruder Otto Knappe beauftragt wurde, interessierte Schützenmitglieder für einen Spielmannszug zu gewinnen. Bereits kurz danach konnte er dem Vorstand 22 Teilnehmer präsentieren, die sich gemeldet hatten. Daraufhin beschloss der Schützenverein die Gründung des Spielmannzuges und beschaffte die ersten Instrumente.

 

Am 22.08.1962 wurde Werner Bruns zum Leiter des Spielmannzuges gewählt und in den Schützenvorstand aufgenommen. Der Vereinswirt stiftete die 1. Pauke und Schützenbruder Bilgenroth wurde der 1. Tambourmajor. Dann war es soweit: Beim Maibaumsetzen des Männergesangvereins Sandkrug am 30.04.1963 stellte sich der neu gegründete Spielmannszug zum ersten Mal der Öffentlichkeit vor. Das folgende Schützenfest, gefeiert am 17.07.1963, begleitete der Spielmannszug mit der Kapelle Schütte und trat dann auch noch beim Königsball auf. Der erste Auftritt außerhalb Sandkrugs konnte noch im selben Jahr beim Schützenfest in Tweelbäke gefeiert werden.
Es folgten in den Jahren viele Engagements, unter anderem seit 1966 beim Bummellaternenumzug. Die Erfolge machten 1969 auch die Einführung eines Beitrages für öffentliche Auftritte erforderlich. Einnahmen dieser Art ermöglichen 1971 den Erwerb eigener Uniformen. Werner Bruns, von Beginn an erster Vorsitzender, übernahm 1975 auch noch das Amt des Tambourmajors, und 1978 löste Kurt Werner ihn als 1. Vorsitzenden ab. Drei Jahre später, am 13.02.1981, begann dann die Ära Reiner Wichmann als Tambourmajor, seine Vertretung hatte fortan Kurt Werner inne.

 

Im Herbst 1987 wurde das 25-jährige Bestehen des Spielmannzuges gefeiert und im Mai 1988 die neue Schießhalle eingeweiht: Endlich hatten die Musiker ihre eigenen Übungsräume. Am 13.02.1996 wurde Reiner Wichmann dann zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und im Jahr 2006 übernahm der Spielmannszug dann den Schellenbaum des Spielmannszuges Tweelbäke. Eine eigene Homepage wurde Anfang 2010 freigeschaltet und ein Account auf Facebook im Jahre 2011 erstellt.

 

Das 50-jährige Jubiläum stand im Jahr 2012 an. Dieses feierten wir am 10.11.2012 im Hotel & Gesellschaftshaus Ripken. Zu diesem großen Ereignis waren befreundete Vereine, Partner, Freunde und Gäste aus der Politik eingeladen. Nach einem kurzem Auftritt des Spielmannszuges gab es mehrere Reden, Ehrungen und Geschenke. Danach wurde das getan, was an so einem Abend ansteht: Gefeiert und getanzt!

 

Das Losglück war im Jahr 2013 auf unserer Seite, denn wir hatten uns beim NDR für die Radiosendung Plattenkiste beworben. Kurz danach durften wir mit einer Abordnung nach Hannover ins Landesfunkhaus und wir wurden live zum Verein interviewt und durften aus dem Nähkästchen plaudern (Interviews sind in der Rubrik Fotoalbum zu finden). Sogar bei der Musik in der Show hatten wir ein Mitspracherecht.

 

Über all die Jahre wurden viele Auftritte absolviert, u.a. diverse Schützenfeste in der Region, Bummellaternenumzüge, beim Oldenburger Kramermarktsumzug, der Bad Zwischenahner Woche oder dem Gildefest in Wildeshausen.

 

Aufgrund von diversen Austritten und fehlender Spielfähigkeit legte der Spielmannszug im Jahr 2017 nach 55 Jahren Bestehen die Instrumente nieder.

 

Nach einer einjährigen Spielpause nahm eine kleine Gruppe bestehend aus ehemaligen Mitgliedern des Spielmannszuges Sandkrug den Spielbetrieb im Oktober 2018 wieder auf. Unter dem neuen Namen „Musikzug Sandkrug“ wird sich wieder regelmäßig getroffen und zusammen musiziert. Auf der Jahreshauptversammlung am 01.03.2019 wurden Mareike Lindemann zur Leiterin und Janika Waje als stellvertretende Leiterin des Musikzuges gewählt. Das Amt des Tambourmajors übernimmt Maurice Symmank. Innerhalb kurzer Zeit fanden sich immer mehr Spielfreudige, sodass am 30.04.2019 der erste offizielle Auftritt stattfinden konnte. Beim Maibaumsetzen des Schützenvereins Sandkrug präsentierten sich die zehn Mitglieder des Musikzuges Sandkrug zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

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